
Vor 400 Jahren entsprang die wohl für viele Jahre verschüttet gewesene Quelle beim Heilsamen Brunnen nach ein Erdbeben erneut. Dürfte sie Jahrhunderte zuvor als Grundlage für eine Siedlung gedient haben, die aber nach versiegen des Wassers wieder in Vergessenheit geriet, so ist sie seit ihrem zweiten Erscheinen im Jahre 1626 zu einem Ort mit Wallfahrtscharakter geworden. Man sagte ihr im Laufe ihres Bestehens etliche Wunderheilungen nach. Seit 1940 schloss man die Quelle, die erneut zu versiegen drohte, an das Leitungsnetz des Triestingtaler Wasserleitungsverbandes an. Hier sehen sie einen der ältesten Belege der vor rund 150 Jahren, neben Heiligenbildchen und anderen Souvenirs, an den Ständen vor Ort verkauft wurde.
